Beim Swift Programmierkurs sind wir inzwischen bei Kapitel 2.6 angekommen, wenn ich mich nicht verzählt habe, sind das bereits 23 Kapitel. Zeit für einen Überblick, eine Erkenntnis, eine Idee und eine Frage:

Der Überblick

Um effektiv in Swift Programmieren zu können, benötigen Sie Wissen auf den folgenden Gebieten:

  • der Programmiersprache Swift
  • dem Framework Cocoa
  • der Entwicklungsumgebung Xcode
  • Design Patterns und Best Practices

Nicht alles müssen Sie bis in den letzten Winkel ausforschen, grundlegende Kenntnisse reichen für einfache Programme bereits aus. Aber eben grundlegende Kenntnisse zu allen vier Themen.

Die Erkenntnis

Der Swift Programmierkurs hat den Anspruch, die komplette Sprache Swift vollständig zu beschreiben. Er orientiert sich sehr stark an der offiziellen Swift Dokumentation (woran auch sonst) und sollte sie schlussendlich nicht nur komplett abdecken, sondern auch noch eine große Menge an Praxis und Anwendbarkeit hinzugefügt haben.

Durch den Anspruch der Vollständigkeit entstehen allerdings weniger grundlegende Kenntnisse, als vielmehr tiefgründiges Wissen, das jedoch ohne einen direkten praktischen Bezug schnell trocken wirken kann.

Außerdem wurden Cocoa, Xcode und Design Patterns bisher praktisch gar nicht und Best Practices nur auf einem recht abstrakten Niveau beschrieben.

Die Idee

Um etwas aus einem Buch oder von einer Webseite zu lernen, kann man sich zuerst mit der Theorie beschäftigen und daraus die Praxis ableiten oder sich mit der Praxis beschäftigen – learning by doing – und daraus die Theorie abstrahieren. Oder man macht beides gleichzeitig.. Der bisherige Swiftkurs verfolgt den ersten Ansatz.

Da inzwischen aber Xcode 6 offiziell veröffentlicht ist, scheint es mir aber auch Zeit für den zweiten Ansatz:

Ich habe vor, ein zweites Thema parallel zum bisherigen Swiftkurs einzuflechten, dass anhand von kleinen Programmen (die Sie und ich gemeinsam schreiben) und der Vermittlung grundlegender Techniken in Xcode sehr an der Praxis orientiert ist und sehr schnell zu Erfolgserlebnissen und Ihren ersten selbstgeschrieben Programmen führt.

Grundlagenwissen auf allen vier Gebieten gleichzeitig sozusagen.

Ich bin mir noch unsicher, wie das genau zu gestalten ist und würde mich über Ihre Kommentare freuen.

Die Frage

Was halten Sie davon?

Ich betreibe dieses Blog nun seit gut vier Monaten und hatte im letzten Monat etwa 1.200 Seitenaufrufe – die ganzen Spamaufrufe, Robots, Spider und was weiß ich sind bereits herausgerechnet. Ich weiß nicht ob das viel ist, vermutlich nicht so sehr, aber ganz so schlecht ist das vielleicht auch nicht, wenn man bedenkt, dass ich bisher nirgends Werbung für dieses Blog gemacht oder aktiv Aufmerksamkeit erzeugt habe.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören, mit welchem Interesse sie sich Swift nähern und wie ich Ihnen dabei helfen kann, in welche Richtung sich dieses Blog fortentwickeln soll, damit es Ihnen besser gefällt und was sie von meiner Idee halten, parallel zum bisherigen Swiftkurs einen Praxisteil einzuflechten.

Dies ist kein Buch, es ist ein Blog und Sie können mitgestalten 🙂

Ich freu mich auf Ihren Kommentar.

P.S.: Grad bei diesem Thema ist das ein bisschen peinlich, aber ich habe leider beim letzten Spamputz aus Versehen alle bisherigen Kommentare gelöscht – wirklich viele waren es nicht, aber dennoch: Eine wirklich ernst gemeinte Entschuldigung also bitte an all diejenigen, die bisher bereits kommentiert haben. Asche auf mein Haupt, ich werde das nächste mal besser aufpassen.

Ein Überblick, eine Erkenntnis, eine Idee und eine Frage

7 Gedanken zu „Ein Überblick, eine Erkenntnis, eine Idee und eine Frage

  • 5. Oktober 2014 um 12:32
    Permalink

    Hallo, ich finde diesen Blog wirklich gut und ich verfolge jeden neuen Beitrag um die Sprache Swift zu lernen. Zweigleisig den Blog zu gestalten, wäre sicherlich eine gute Möglichkeit das Wissen zu festigen und auch die Umgebung von Xcode besser kennen zu lernen. In diesem Sinne ein ganz dickes Lob für die Mühe und auch die Umsetzung.
    Danke und viele Grüße

    Antworten
  • 5. Oktober 2014 um 18:24
    Permalink

    Dieser zweite Ansatz ist eine gute Idee, und beide Ansätze parallell zu verfolgen m.E. genau die richtige Methode.

    Antworten
  • 5. Oktober 2014 um 18:26
    Permalink

    wenn daraus mit der Zeit ein Buch (eBook) entstehen könnte, wäre vielleicht auch nicht verkehrt.

    Antworten
  • 22. Oktober 2014 um 21:36
    Permalink

    Super Blog, die (einfache) Sprache vereinfacht dargestellt! Danke vielmals für deine Mühe. Ein Ebook wäre auch nicht verkehrt. Was ich als absoluter Anfänger noch vermisse ist die Erstellung einer Benützeroberfläche (läuft dies gleich wie in Objective-C???). Wie sind die Buttons, etc. anzusteuern. Du hast erwähnt, dass eine Verknüpfung zu einer Datenbank in gewissen Teilen sinnvoll wäre? Wie macht man das? Was wäre das praktischerweise für ein Programm?

    Ich fände es toll, wenn man zusammen mit diesem Blog einfache Programme mitprogrammieren und gestalten kann, da hat man Freude an der Sprache, weil man das Resultat sieht.

    Antworten
  • 22. Oktober 2014 um 21:53
    Permalink

    Zunächst einmal vielen Dank für die Kommentare bisher.

    Das eBook-Thema habe ich fest im Blick und ich habe mir auch schon zwei mögliche Programme überlegt, die einfach zu schreiben aber doch sinnvoll zu nutzen sind und die wir uns gemeinsam vornehmen könnten.

    Ich stelle beide in Kürze detailliert in einem Post vor, dann können Sie eines auswählen, das wir dann als erstes umsetzen.

    Antworten
  • 8. Januar 2015 um 17:09
    Permalink

    Hallo Markus,

    ich habe schon in ein paar Videotutorials und Bücher (eBooks) investiert. Als blutiger Anfänger sind bisher allerdings immer ein paar Grundlegende Fragen offen geblieben, die du in deinem Blog beantwortete hast (z.B. muss ich jetzt ein Leerzeichen setzen oder nicht?). Natürlich kann ich auch durch ausprobieren viele Fragen selbst klären. Deine genauere Art (zusätzliche Hintergrundinfos) die Sache anzugehen gefällt mir aber deutlich besser.

    Deine Idee über die Praxis zur Theorie zu kommen liegt mir mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr. Also von mir ein klare „Ja“ zu deinem ergänzenden zweiten Ansatz.

    Beste Grüße,
    Michael Khouri

    PS.: Ich hätte nichts dagegen, wenn ich auf deiner Seite eine Möglichkeit finden würde, wie ich deine Arbeit mit einer finanziellen Unterstützung wertschätzen kann. 😉

    Antworten
  • 1. August 2015 um 13:22
    Permalink

    Mir gefällt der Blog extrem gut. Habe mich wiederholt und unsystematisch mit Programmieren beschäftigt. Mit Swift und Xcode wird es jetzt ernst. Und die englische Literatur ist zwar verstehbar aber anstrengend.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.