Kapitel 1: Einleitung / 1.3 Die Entwicklungsumgebung

Um eine Software zu schreiben, würde ein einfacher Texteditor genügen, dazu eine Konsole, um den Compiler zu starten. Aber so spartanisch geht es heute nicht mehr zu. Heutzutage benutzt man eine integrierte Entwicklungsumgebung (engl.: integrated development environment, kurz: IDE).

IDEs sind Programme, die die Programmierung auf vielfältige Weise unterstützen. Hat man Code geschrieben, genügt oft ein Buttonclick, um alles zu compilieren, zu linken (hierbei werden separat compilierte Programmteile zusammengefügt) und schließlich das Ergebnis zu starten. Der Quellcode wird eingefärbt, um die Orientierung zu erleichtern und beginnt man zu tippen, macht die Entwicklungsumgebung Vorschläge, wie der aktuell getippte Befehl fortgesetzt werden kann. Die IDE hilft bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen, die man oft einfach zusammenklicken kann und unterstützt die Fehlersuche durch informatives, zeilenweises Debugging.

Die Entwicklungsumgebung gehört mit zu dem Gesamtpaket der Sprache: Eine oft genutzte IDE für Java ist Eclipse, für .NET kommt man an Visual Studio nicht vorbei und für Objective C und Swift ist Xcode die Entwicklungsumgebung der Wahl.

Das gute an Xcode ist der Preis, es ist nämlich kostenlos. Das beste ist aber die Tatsache, dass es sich im sprachenübergreifenden Vergleich um eine der besten Entwicklungsumgebungen überhaupt handelt.

Dem Umgang mit Xcode und dessen Funktionen ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Hier zunächst nur das nötigste, um an den folgenden Kapiteln teilnehmen zu können:

Kapitel 1.3: Die Entwicklungsumgebung

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